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Neuigkeiten • 2018 sinken die Kanalbenutzungsgebühren

geschrieben von FDP Roetgen am 4. December 2017

Eine gute Nachricht für die Bürger und Vereine in Roetgen: Der Betriebsausschuss hat beschlossen, die Kanalbenutzungsgebühr für Schmutzwasser von 3,97 Euro pro Kubikmeter im Jahr 2017 auf 3,80 Euro pro Kubikmeter im Jahr 2018 zu senken. Die Gebühr für Niederschlagswasser bleibt unverändert bei 1,00 Euro pro Quadratmeter abflusswirksamer Grundstücksfläche. Die Verwaltung hatte die Senkung für Schmutzwasser ebenfalls vorgeschlagen, wollte beim Niederschlagswasser jedoch 4 Cent aufschlagen.

Hierzu schreibt die Aachener Zeitung:
Kanalbenutzungsgebühren in Roetgen sinken 2018

Betriebsausschuss beschließt geringere Gebühr für Schmutzwasser und lehnt Erhöhung der Niederschlagswassergebühr ab

Roetgen. Die Kanalbenutzungsgebühren sollen im kommenden Jahr in der Gemeinde Roetgen sinken beziehungsweise konstant bleiben. Das hat jetzt der Betriebsausschuss beschlossen. So soll die Gebühr für Schmutzwasser von 3,97 Euro pro Kubikmeter bezogenes Frischwasser auf 3,80 Euro pro Kubikmeter sinken. Die Gebühr für Niederschlagswasser soll wie im Vorjahr bei 1 Euro pro Quadratmeter abflusswirksamer Grundstücksfläche bleiben. Damit folgte der Ausschuss bei der Schmutzwassergebühr dem Vorschlag der Verwaltung. Bei der Gebühr für Niederschlagswasser sah das anders aus. Hier hatte die Verwaltung eine Erhöhung auf 1,04 Euro pro Quadratmeter vorgeschlagen.

Joachim Mathée (UWG) hatte dafür plädiert, den Preis für das Niederschlagswasser auf dem Niveau des Vorjahres zu belassen, um Familien und Vereine nicht zusätzlich zu belasten. Franz-Josef Zwingmann (FDP) stieß in das gleiche Horn: "Es kann nicht sein, dass man die Gebühren für Schmutzwasser senkt und die Gebühr für das Niederschlagswasser erhöht." Die Gebühr dürfe keine neue Stellschraube für weitere Belastungen der Bürger sein. Deshalb forderte er eine getrennte Abstimmung über die beiden Gebühren.

Anderer Meinung war Gudrun Meßing (Grüne). Im Gegensatz zu anderen Abgaben profitiere die Gemeinde in diesem Fall zu 100 Prozent von den Mehrkosten. "Wer viel verbraucht, soll auch viel zahlen", sagte sie. Ihrer Meinung nach wäre auch die Senkung der Schmutzwassergebühr nicht nötig.

Peter Schneider (CDU) sprach sich dafür aus, die Gebühr für Niederschlagswasser nicht zu erhöhen. Mario Johnen (SPD) erklärte, dass eine Erhöhung Familien und Vereine noch mehr belasten würde. Daher sei seine Fraktion dagegen.

Über die beiden Gebühren wurde separat abgestimmt. Der Senkung der Gebühr für Schmutzwasser stimmten die Mitglieder des Ausschusses einstimmig zu. Eine Erhöhung der Gebühr für Niederschlagswasser wurde mehrheitlich abgelehnt, nur die Grünen stimmten dafür. (ag)
Quelle: Aachener Zeitung (AZ), Ausgabe vom 1. Dezember 2017

Statistik: Verfasst von FDP Roetgen — Mo 4. Dez 2017, 11:01 — Antworten 0 — Zugriffe 15